Rehabilitationssport

Was ist Rehabilitationssport?

Rehabilitationssport kann grundsätzlich bei jeder Beeinträchtigung von körperlichen Funktionen in Betracht kommen. (Für chronisch kranke Menschen oder für Menschen, die auf dem Weg sind, chronisch krank zu werden). Er ist auf Art und Schwere und den körperlichen Allgemeinzustand der Betroffenen abgestimmt.

Gerade nach einer postoperativen Reha oder nach krankengymnastischen / physiotherapeutischen Behandlungen stabilisiert der Rehasport durch das weiterführende Training den Behandlungserfolg.

Die Erfahrung zeigt, dass durch eine langfristig angelegte und aktiv ausgerichtete Betreuung eine deutliche Verbesserung der Beschwerden zu erzielen ist. Sportliche Betätigung und regelmäßiges Training wird von den Krankenkassen als ergänzende Leistung zur Rehabilitation gefördert. Die Leistungen des RehaVitalisPlus e.V. sind von allen Kostenträgern (gesetzliche Krankenkassen, gesetzliche Unfallversicherungsträger, die Träger der gesetzlichen Rentenversicherung und der Alterssicherung der Landwirte und die Träger der Kriegsopferversorgung) anerkannt und die Kostenübernahme nach Bewilligung gesichert.

Die Qualität wird durch die betreuenden Ärzte und die qualifizierten Übungsleiter sichergestellt, die Art und Intensität des Rehabilitationssports anhand der Verordnung in enger Abstimmung miteinander festgelegt.

Rehasport – anschaulich erklärt.

Im folgenden Film erfahren Sie kurz und informativ, was Reha-Sport ist und wie er funktioniert. Klicken Sie einfach auf „play“.

 

Wer, was und wie?

An wen muss ich mich wenden ?

Die Verordnung muss vom Kostenträger, i. d. R. ist das Ihre ges. Krankenkasse, genehmigt werden. Dazu reichen Sie die Verordnung bei Ihrer Krankenkasse zur Bewilligung ein.

Welche Kosten entstehen für mich?

Die Grundversorgung / Basiskurs ist beitragsfrei und bedarf keiner Vereinsmitgliedschaft. Der Verein übernimmt für Sie kostenfrei die Abrechnung mit Ihrer Krankenkasse. Zur Nutzung der RehaVitalisPlus−Programme ist die Mitgliedschaft im Verein Voraussetzung. Die Mitgliedschaft im Verein verlängert sich nach der Dauer der Rehamaßnahme um jeweils 1 Monat, falls diese nicht bis zum 15. des Vormonats schriftlich gekündigt wird. Nach der Rehamaßnahme erhöht sich der Beitrag um eine Preisstufe. Die Höhe der Vereinsbeiträge richtet sich nach der gebuchten Leistung. Die Mitgliedschaft berechtigt zur Teilnahme an allen angebotenen Gruppenkursen. Die Festlegung der geeigneten Gruppenangebote erfolgt gemeinsam mit dem Übungsleiter. Grundsätzlich steht der Verein allen offen. Jeder, der Gesundheitssport betreiben möchte, kann auch ohne Verordnung Mitglied im Verein werden. So begleiten viele Lebenspartner, Eltern oder Freunde die geförderten Mitglieder. Die hierfür anfallenden Kursgebühren erfragen Sie bitte bei den Leistungserbringern.

Wie beginnt der Rehabilitationssport?

Vor dem Training erfolgt ein individueller Check, bei dem alle wichtigen Daten und Infor mationen für Ihr Training aufgenommen werden. Daraus resultiert Ihr individueller Trainings plan, den Sie dann bei Ihren Kurs− und Gruppenterminen in Begleitung Ihres Trainers umsetzen werden. Der Einstieg in die einzelnen Kurse ist jederzeit möglich. Gerade nach einer Reha−Maßnahme oder krankengymnastischen Behandlung stabilisiert Reha−Sport durch das weiterführende Training den Behandlungserfolg.

Was will ich erreichen?

Ziel des Rehasportangebotes ist es, Ausdauer und Kraft zu stärken, Koordination und Flexibilität zu verbessern, das Selbstbewusstsein aufzubauen und Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten. Dabei soll auch die Verantwortlichkeit für die eigene Gesundheit gestärkt und zu einem lebensbegleitenden Sporttreiben motiviert werden.

Wer kann Rehabilitationssport nutzen?

Reha−Sport kann grundsätzlich bei jeder Beeinträchtigung von körperlichen Funktionen in Betracht kommen (für chronisch Kranke wie auch für Menschen, die auf dem Weg sind, chronisch krank zu werden).

Ob nach einer postoperativen Reha oder nach krankengymnastischen/physiotherapeutischen Behandlungen fördert der Reha−Sport durch das wei terführende Training den Erfolg der Behandlung.

Reha−Sport wird auf Ihre individuellen körperlichen und gesundheitlichen Bedürfnisse abgestimmt. Die Qualität wird durch den Behinderten–sportverband, die betreuenden Ärzte und die qualifizierten Übungsleiter sichergestellt. Art und Intensität des Rehabilitationssports wird anhand der Verordnung in enger Abstimmung zwischen den Ärzten und den zertifiziertenÜbungsleitern bestimmt.

Kostenübernahme durch die Krankenkassen

Sportliche Betätigung und regelmäßiges Training wird von den Krankenkassen als ergänzende Leistung zur Rehabilitation gefördert.

Die Leistungen des RehaVitalisPlus e.V. sind von allen Kostenträgern (gesetzliche Krankenkassen, gesetzliche Unfallversicherungsträger, die Träger der gesetzlichen Rentenversicherung und der Alterssicherung der Landwirte und die Träger der Kriegsopferversorgung) anerkannt und die Kostenübernahme nach Bewilligung gesichert.

Rehabilitationssport auf Verordnung des Arztes

Reha−Sport darf von jedem niedergelassenen Arzt verordnet werden. Die Verordnung nach § 44 Abs. 1 Nr. 3 und 4 SGB IX unterliegt nicht der Heilmittelverordnung und ist somit budgetneutral für den Arzt. Die Verordnung umfasst i. d. R. 50 Übungseinheiten!

Bei welchen Beschwerden?

RÜCKEN

Wirbelsäulen Zentrum für einen schmerzfreien Rücken

Rehabilitationssport80 % aller Deutschen über 30 Jahre leiden heute unter akuten Rückenbeschwerden. Massagen und Gymnastik können zwar Verspannungen lösen und Schmerzen beseitigen, aber wird die Ursache der Probleme, der Mangel an Kraft, nicht dauerhaft ausgeglichen, werden Schmerzen und Verspannungen immer wieder zurück kehren. Präventives Rückentraining fördert Kraft, Beweglichkeit und Entspannung, für eine gesunde Wirbelsäule und einen belastbaren, kräftigen und somit schmerzfreien Rücken.

OSTEOPOROSE

Osteo Plus für starke Knochen

Rehabilitationssport15 % aller Deutschen sind betroffen, davon 80 % Frauen. Die Belastbarkeit der Knochen im Alter hängt im Wesentlichen davon ab, wie groß die zuvor aufgebaute Spitzenknochenmasse ist – als Startkapital an Knochensubstanz – wie früh und wie stark der Abbau einsetzt und ob man einem vorzeitigen und übermäßigen Abbau entgegenwirkt. Eine ganzheitliche Osteoporoseprävention beinhaltet die Maßnahmen: Krafttraining, Ausdauertraining, Beweglichkeitstraining, Training der Koordination, optimale Ernährung, regenerative Maßnahmen. Beeinflussbare Risikofaktoren sind: Bewegungsmangel, Nikotin, übermäßiger Alkoholgenuss, übermäßiger Koffeingenuss, zu geringe Einwirkung von Sonnenlicht, schlechte Ernährung, Stress.

GELENKE / Arthrose

Sehnen−Bänder−Muskeln für schmerzfreies Bewegen

RehabilitationssportStehen, Gehen, Laufen, Springen – das sind die Aufgaben unserer Beine. Dabei muss das Gleichgewicht gehalten werden, und deshalb ist es wichtig, regelmäßig Stabilitäts− und Koordinationsübungen zur Schulung des Gleichgewichts sowie gezielte Kraft− und Dehnungsübungen für die gesamte Bein−, Po− und Fußmuskulatur durchzuführen.

INKONTINENZ

Becken−Boden aktiv zur Sicherheit

Harninkontinenz betrifft durchschnittlich jede dritte Frau, auch jüngere Frauen, z.B. nach Geburten. Dabei kann eine Harninkontinenz in den meisten Fällen behandelt werden. Es gibt – abhängig von der Form – grundsätzlich drei unterschiedliche Wege der Therapie: physiotherapeutische Methoden, Medikamente, operative Verfahren. Die Muskeln des Beckenbodens sind für das einwandfreie Funktionieren der Blase äußerst wichtig. Sie halten sie in Position und stützen die Harnröhre. Nur so kann sich ausreichend Druck aufbauen, um die Blase geschlossen zu halten. Mit zunehmendem Alter erschlafft die Beckenbodenmuskulatur, die wie ein Trampolin im Beckenboden gespannt ist. Durch eine konsequente Beckenbodengymnastik wird die Muskulatur gekräftigt und kann ihre Stützfunktion wieder ausführen.

Qualität für Ihre Gesundheit zertifiziert:

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